Heuer wächst so viel bei mir im Garten wie schon lange nicht mehr …. Löwenzahn, Akeleien und auch dieses wunderschöne gelbe Kraut.

Das Schöllkraut  – oder besser bekannt als „Warzenkraut“  – davon hab ich auch mehr als genug. Ich könnte damit die ganze Nachbarschaft versorgen 😉
Es wächst am liebsten entlang von Mauern und breitet sich da regelrecht aus.

Keiner von uns in der Familie hat Warzen oder sonstige Beschwerden, wie Leber- oder Gallenprobleme, wofür das Warzenkraut innerlich verwendet werden könnte. Also hab ich mir mal angesehen wofür es beim Räuchern steht.

Das Schöllkraut ist ein Schutzkraut und durch das Räuchern soll der Schutzzauber aktiviert werden. Es bewahrt vor Unglück und Unheil jeglicher Art, wehrt Dämonen und Teufel ab, macht Zauberer und Hexen machtlos und unterstützt Reisen in die Anderswelt, sagt man.
Gut! – Damit kann ich jetzt schon mehr anfangen.

Du kannst den Saft der Pflanze gleich pur auf deine Warze auftragen und solltest diesen Vorgang alle 2-3 Stunden wiederholen. ACHTUNG! Der Saft ist leicht giftig und die gelben Flecken gehen nur schwer von der Haut und Kleidung raus.

Was auch eine tolle Idee ist, ist eine „Warzensalbe“ aus Schöllkraut.
Hier habe ich ein Rezept für dich gefunden:

Zutaten
15 g Olivenöl
5g Kokosöl
10 g Bienenwachs
10 g Schöllkrauttinktur
Zubereitung 
Öle und Bienenwachs sanft erwärmen bis die Fette klar geschmolzen sind. Dann vom Herd nehmen und die Schöllkrauttinktur einrühren. In saubere, verschließbare Behältnisse füllen und abkühlen lassen.
Anwendung
Die Salbe wird zwei mal täglich dünn auf die Warzen aufgetragen bis sich diese auflösen.
Alles Liebe.
Eure Judith.
Kräuterkörbchen