24.06.2021.

Nicht nur Vollmond sondern auch Johannistag.

Deswegen möchte ich dir mehr über dieses einmalige Zauberkraut erzählen.
Etwas mehr zu lesen heute 😉💛

Nutzt die Zeit und Energien rund um diesen Tag. (+/- 3 Tage)

JOHANNISKRAUT

goldene Schönheit für unsere Seele

 

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Das Johanniskraut trägt den Geist, den Spirit, der Sonne in sich. Wenn ich es ansehe, mich tief mit der Pflanze verbinde, dann spüre ich die warmen und nährenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Auch wenn es draußen grau und nass ist. Fast scheint es so, als hätte die Sonne selbst uns dieses Zauberkraut gesandt. Die sonnengelben Blütenblätter sehen aus wie Lichtstrahlen. Um die Sommersonnenwende herum beginnt das Johanniskraut meist zu blühen. Die ganze Kraft und Magie der Sonne, vereint sich im Johanniskraut. Wenn ich das Johanniskraut betrachte, nehme ich eine warme und reine Fröhlichkeit war und ich verstehe, warum es auch in der Medizin seinen Platz unter den Anti-Depressiva gefunden hat. Weswegen es auch eines der beliebtesten Kräuter im Herbst und Winter ist. Dann, wenn unser Herz im Dunkel des Winters wieder erhellt werden möchte. Dann, wenn wir uns wieder an die Sonne und an das Licht erinnern sollen. Aber vor allem, an das Licht in uns selbst. Es steht ganz klar auch für die Selbstliebe. Was will ich zum Leuchten bringen? Was darf in mir leuchten und nach außen strahlen?

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Das Johanniskraut hat eine klare Seelenbotschaft für uns:
💛 „Ich spende dir Licht in dunklen Zeiten.“ 💛
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Die Blüten des Johanniskrautes sind am 24. Juni, Johannistag oder um die Sonnwende, am magischsten. Wenn man sie am längsten Tag des Jahres, um zwölf Uhr mittags sammelt, dann hat sie das meiste Licht aufgenommen und beinhaltet einen besonderen Schutz gegen bösen Zauber und auch dunklen Energien. Man kann die Blüten bzw. die oberirdischen Pflanzenteile aber den ganzen Juni lang sammeln. Es kann dann zu einem Buschen zusammengebunden werden und kopfüber getrocknet werden. Oder nur einzelne, geöffnete Blüten sammeln und diese dann zum trocknen auf Küchenpapier oder ein Sieb legen und schonend trocknen. Am Besten eignet sich dazu ein trockener Raum. Es ist wichtig, die Pflanzenteile schonend zu trocknen. Die Kräuter im Backofen oder Dörrautomaten zu trocknen fühlen sich für mich persönlich nicht stimmig an. Wenn es gar nicht anders geht, dann kann das Johanniskraut auch im Backofen bei ca. 40° und offener Türe (Kochlöffel dazwischen) getrocknet werden. Ich bevorzuge allerdings die schonende Variante an der Luft.

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Das Johanniskraut verkörpert für mich eine wilde und goldene Schönheit. Es ist so mit sich im reinen und weiß genau was es zu tun hat. Es saugt die Sonnenstrahlen nur so auf und behütet es mit seiner Sanftheit, wie einen goldenen Schatz.

Um den Namen vom Johanniskraut herum, gibt es unzählige Mythen. Vielen ist das Johanniskraut unter den Namen „Johannisblut“ oder auch „Elfenblut“ bekannt.

Auf diese 2 möchte ich nun näher eingehen.

Johannisblut:
Einer Sage nach, wuchs aus dem Blut von Johannes dem Täufer das Johanniskraut, nachdem er geköpft wurde und das Blut zur Erde tropfte. Überall wo sein Kopf rollte und den Boden berührte, wuchs das Johanniskraut. Die Menschen benutzten das Johanniskraut um Dämonen auszutreiben. Im Mittelalter waren Deppresive Verstimmungen ein Werk des Teufels. Und die Personen wurden mit einem Öl-Gemisch aus Johanniskraut gesalbt, um den Teufel auszutreiben. Dies ärgerte den Teufel so sehr, er wollte die Vermehrung und vor allem die Heilwirkung der Pflanze zerstören und stach deshalb ganz „fuchsteufelwild“ mit einer Nadel in die Blüten. Die kleinen dunklen Punkte die sichtbar werden, wenn das Blatt gegen das Licht gehalten wird, seien darauf zurückzuführen. Sie scheinen wie perforiert und es ist als leuchten einem tausend Sterne entgegen. In Latein heißt die Pflanze auch „perforata“, die Durchlöcherte. Zerreibt man die Blüten zwischen den Fingern, so tritt ein roter Saft aus, welches das Blut Johannes sein soll. Und so entstand der Name Johannisblut und auch Teufelsflucht. ACHTUNG! Hypericin Farbstoff der Rot werden lässt – Vorsicht geht nicht mehr aus Kleidung.
Elfenblut:

Ein Jäger soll in vergangenen Zeiten aus Versehen auf eine Elfe getreten sein. Dabei wurde sie verletzt. Als sie davonflog, verteilten sich ihre Blutstropfen über dem Johanniskraut. Seitdem hat es seine roten Pünktchen und wird auch manchmal Elfenblut genannt.

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Ich möchte noch einmal genauer auf den Namen „Teufelsflucht“ eingehen. Der Teufel oder die Dämonen von damals – wen verkörpern sie heute? Das Johanniskraut hilft uns, uns dabei, unseren inneren Dämonen zu stellen und sie zu besiegen. Wie bereits oben erwähnt ist das Johanniskraut ganz stark mit der Sonne verbunden. Die Sonne steht in direkten Kontakt mit unserem essentiellen Selbst. Die Sonne hilft uns dabei, diese Verbindung stark und klar werden zu lassen, damit wir unsere Wahrheit auf eine Weise in die Welt bringen, die dem Ganzen dient und dem großen Ganzen zugutekommt. Haben wir diese Verbindung verloren, dann kann sich die Dunkelheit ausbreiten. Wir haben das Vertrauen verloren, das Urvertrauen und unser Selbstvertrauen, die Verbindung zu unserem essentiellen Selbst ist blockiert. Wir fühlen uns verloren, allein, isoliert und das Leben fühlt sich schwer an. Das Johanniskraut dient dazu, unser Licht – unsere innere Sonne – wieder in unser Leben zu bringen. Es hilft uns dabei, in unsere Kraft zu kommen, in unser Gleichgewicht, uns aufzurichten, es nährt und stärkt uns, und es gibt uns die Kraft, dass wir selber unsere Dunkelheit auflösen. Auf diese Weise hilft es uns, unsere inneren Dämonen zu besiegen. Denn wenn wir von innen heraus erstrahlen, dann kommen all die unbewussten Ängste und Traumata nach oben und außen – es fängt an zu drücken, zu arbeiten und wir sind bereit uns ihnen zu stellen.

Es ist so wichtig, dass wir von innen nach außen geschützt sind und nicht umgekehrt. Wenn wir uns ein Schutzschild von außen bauen – dann haben wir noch immer diese Anteile in uns. Es ist wichtig, von innen aufzuräumen. Und dem Licht Platz zu schaffen. Denn so wie die Sonne auch nach außen strahlt, dürfen wir von innen nach außen strahlen. Und unser Leuchten in die Welt senden. Deswegen liebe ich das Johanniskraut so sehr. Weil es einfach so vieles ins Bewusstsein rückt.

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Räuchern mit Johanniskraut
Eine Johanniskraut-Räucherung zeiht den grauen Schleier von der Seele. Kaum ein anderes Kraut füllt unsere Lichtspeicher mehr auf. Die goldenen gelben Blütenblätter sind das Symbol für Licht und Sonne. Sie hilft uns nicht nur bei den Heilungsprozessen auf körperlicher Ebene (zb. Nerven, Knochenbrüche, Haut,…) sondern unterstützt uns auch sehr stark auf seelischer Ebene. Eine Räucherung mit Johanniskraut hilft uns dabei, uns von Sorgen und Ängsten zu lösen, von denen wir uns angesteckt haben. Es ist ein mächtiges Schutzkraut und steht uns vor allem in den Wintermonaten hilfreich zur Seite. Aber auch im Frühjahr oder Sommer können wir es nutzen. Es klärt Räume mit hoher elektromagnetischer Spannung. Die Räucherung spendet uns Trost und Nervenkraft und wandelt die schweren Gedanken in lichte. Eine Johanniskraut-Räucherung stärkt uns von innen heraus. Es setzt Gefühle des Vertrauens und der Geborgenheit frei, welche wir so brauchen, um neue Wege zu gehen oder Probleme zu lösen. Der Pflanzengeist berührt im Räucherritual unser innerstes, unsere Seele und das Gefühl des „Alleinseins“ darf sich transformieren.
Wenn ich Johanniskraut (du kannst dazu das ganze oberirdische Kraut verwenden) räuchere, dann kann ich direkt spüren, wie die Anspannung sich löst. Es umgibt mich ein Gefühl von Wärme und Vertrauen. Ich spüre die Kraft der Sonne. Und das wichtigste: Ich spüre wieder die Kraft in mir. Das Feuer in mir, dass sich wieder ausbreiten darf. Der Rauch bringt das Licht in die dunkelsten Ecken. Ich werde erinnert an meine Lebensfreude und die schönen Dinge im Leben.

Auch meine Kinder erfreuen sich manchmal so unglaublich an dem Johanniskraut. Denn auch kleine Kinderseelen haben Ängste, Sorgen, Kummer und Leid. Und sehr oft fällt es ihnen schwer, dies zuzuordnen oder darüber zu sprechen. Weil sie es nicht in Worte fassen können. Und dann räuchern wir gemeinsam Johanniskraut. Oder es gibt von Mama eine wohltuende Massage mit dem Rotöl – auch das kann die Welt eines Kindes wieder zum strahlen bringen 💛

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Rituale und Verwendungsmöglichkeiten mit dem Johanniskraut:
• Kräuterbuschen binden
• Räuchern
• im Amulett, als Schutz, bei sich tragen
• Amulette oder Heilsteine damit aufladen
• Pflanzenfarbe (zum Malen, Kleidung färben,…Hypericin Farbstoff der Rot werden lässt – Vorsicht geht nicht mehr aus Kleidung)
• Blütenessenz
• Tee
• Kräuterkissen

• Rotöl

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Herstellung einer feinstofflichen Blütenessenz.
Die du dann als Auraspray für dich verwenden kannst.
Dazu gebe ich eine Handvoll Blüten in Quellwasser (Es ist wichtig, dass du dazu ein reines und klares Wasser nimmst. Ich bevorzuge welches direkt aus den heiligen Quellen. Wir haben in der Nähe von Linz einige, wo man sich Wasser holen darf – wie zb. das Bründl am Pöstlingberg, oder das Quellwasser aus Bad Zell) – das Glas mit den Blüten lass ich über Nacht draußen stehen – sodass auch die jeweilige Mondenergien mit reinfließen.
Wenn du magst, dann kannst du die Blätter vorher etwas „andrücken“ – dann färbt sich dein Wasser rot. Wie es sich für dich stimmig anfühlt. Ich persönlich tue dies nur beim Rotöl und bei der Blütenessenz lasse ich die Blüten in ihrer ursprünglichen Schönheit. Sie geben ihre ganze Kraft dem Wasser ab.
Danach abseiehen und den Spray mit etwas Alkohol vermengen (zb. Korn – od. 40% alk. ) . Der Alkohol dient dazu, dass der Spray länger haltbar ist. Wer mag, kann das natürlich auch weglassen.
Wenn du möchtest, dann kannst du nun einige Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl dazugeben.

in eine Sprühglasflasche füllen und nun kannst du deinen Spray energetisch noch aufladen. Mit Kristallen, mit einer Räucherung, in einem Ritual, im Kreis, Du kannst den Spray auf Symbole stellen, visualisiereien, etc ….. Ganz so wie du es möchtest.

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ZUSAMMENFASSUNG WIRKUNG AUF FEINSTOFFLICHER EBENE
• Sonne für die Seele
• Lichtbringer
• Stimmungsaufhellend
• bringt uns die Lebensfreude zurück
• reinigt nach Streitgesprächen den Raum
• bei Liebeskummer
• Schutz vor dunklen Energien

• Vertreibt innere „Dämonen“

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GESUNDHEITLICHE WIRKUNG

Äußerlich angewendet wird Johanniskraut als Wundheilmittel geschätzt, da es schmerzstillend, entzündungshemmend und heilend wirkt. n der Volksheilkunde wird Johanniskrautöl seit vielen Jahrhunderten verwendet, um damit schlecht heilende Wunden, Verbrennungen und Geschwüre zu behandeln. Auch bei schmerzenden Nervenverletzungen wie Hautquetschungen soll das ätherische Öl helfen, ebenso bei leichten Verbrennungen und Blutergüssen.

Als Öl wirkt das Johanniskraut bestens für äußerliche Anwendungen bei Rheuma, Verstauchungen, Hexenschuss und zur Wundheilung.  Du findest im Internet zahlreiche Rezepte für Johanniskrautöl (Rotöl)

Weiterhin ist es geeignet bei trockener und beschädigter Haut, bei Sonnenbrand, gegen Insektenstiche, bei Krampfadern, gegen Neurodermitis und Abschürfungen.
Der wohl für die Menschen wichtigste Inhaltsstoff ist, wie der lateinische Name schon vorgibt, das Hypericin: Das ist eine photosensibilisierende Substanz mit beruhigender, antidepressiven Wirkung.

Mit den getrockneten Kraut bereitet man sich einen Tee (2 Teelöffel auf ¼ Liter Wasser), der über mehrere Tage zwei Mal täglich genossen werden sollte.

Achtung: Während der Einnahme von Tee oder Anwendung des Rotöls bitte direkte Sonnenstrahlung vermeiden! Da Johanniskraut die Haut lichtempfindlicher macht, sollte man sich nicht zulange der Sonne aussetzen. Johanniskraut kann auch die Wirkung der Pille und anderer Medikamente herabsetzen, da es Medikamente schneller ausschwemmt.

 

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Es gäbe zum Johanniskraut noch so viel mehr zu sagen …

Doch es ist auch wichtig, dass du selber deine Wahrnehmungen mit dem Johanniskraut eingehst. Verbinde dich mit der Pflanze. Fühle und spüre was sie mit dir macht. Höre auf dein inneres Wissen. Auch wenn dieses von den Kräuterbüchern abweichen sollte. Vertraue dir und deiner Wahrnehmung. Deiner Intuition.

Alles Liebe.
Von Herzen, Judith.
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